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Rechtsanwälte
Victor v. Bothmer &
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AG Hamburg 47 C 221/99, Urteil vom 27.01.2000

MHG § 4

Überschreitet der gemessene gesamt Wasserverbrauch die Summe der Einzelverbräuche um bis zu 20 % muss dies der Mieter hinnehmen.

Die Klägerin ist nach Ansicht des Gerichts berechtigt, die Unterschiedsmenge zwischen dem Gesamtverbrauch und der Summe der Einzelverbräuche von Kaltwasser im Verhältnis der Einzelverbräuche ihren Mietern in Rechnung zu stellen. Eine Unterschiedsmenge von bis zu 20 % ist hinnehmbar (LG Braunschweig WuM 1999, 294). Die Umlage muss anhand der Belege aber nachvollzogen werden können. Das ist bisher nicht der Fall. Die Berechnung der Umlage durch die Streitverkündete ist ebenso unklar, wie die Zusammensetzung der zugrundegelegten cbm-Preise.

Quelle: WuM 2000, 213